WIRTSCHAFTSGYMNASIUM

 

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>Wirtschaftsinformatik
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>Info-Tag

 

Allgemeines

Am Wirtschaftsgymnasium erwerben die Schülerinnen und Schüler nach 3-jährigem Schulbesuch und dem Bestehen der Abiturprüfung die allgemeine Hochschulreife (Abitur).
Das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife berechtigt zum Studium an allen deutschen Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen und Berufsakademien.

 

 

Für Absolventinnen und Absolventen des Wirtschaftsgymnasiums, die kein Studium aufnehmen wollen, begünstigen die erworbenen Kenntnisse in Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Rechnungswesen den direkten Eintritt in das Berufsleben oder führen gar zu einer verkürzten Ausbildung im Rahmen einer dualen Berufsausbildung insbesondere in kaufmännischen Ausbildungsberufen.
Bewerberinnen und Bewerber sollten außerdem Interesse für das Profilfach Wirtschaft, welches 6-stündig unterrichtet wird, mitbringen.
Besondere Bedeutung hat beim Eintritt in die Eingangsklasse die Festlegung des Wahlpflichtfaches. Es besteht die Möglichkeit, eine Fremdsprache neu zu erlernen (Französisch, Italienisch oder Spanisch).
Dies ist für Schülerinnen und Schüler, die auf der Zubringerschule nur eine Fremdsprache gelernt haben, Pflicht.
Daneben bietet die Friedrich-List-Schule Bildende Kunst und die drei Schulversuche Finanzmanagement, Wirtschaftsinformatik und Global Studies an.

 

 

In der ersten Schulwoche im Eintrittsjahr finden die Kompetenztage statt. Studienfahrten und gemeinsame Projekte mit dualen Partnern aus dem kaufmännischen Bereich runden das Angebot im Eintrittsjahr ab.
Nach erfolgter Versetzung in die Jahrgangsstufe 1 findet am Ende der Jahrgangsstufe 2 die zentrale Abiturprüfung statt.

 

Kompetenztage

In der ersten Woche steht das Kennenlernen von neuen Mitschülerinnen und Mitschülern, Lehrerinnen und Lehrern und unserer Schulorganisation im Mittelpunkt.
Losgelöst von starren Stundenplänen und Unterrichtszeiten nutzen wir die Zeit, um einen Teambildungsprozess in Gang zu setzen, der bis zum Abitur fortdauert. Außerdem wird die Sozialkompetenz bei einem Outdoor-Tag gestärkt.
Zusätzlich werden Lern- und Arbeitsmethoden zur selbstständigen Aneignung von Wissen trainiert.
Die Schülerinnen und Schüler erlangen dabei wesentliche Kompetenzen in der Informationserfassung und des Zeitmanagements. Darüber hinaus ist uns wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, über ihr eigenes Lernverhalten nachzudenken. Sie sollen in der Lage sein, individuelle Lernstrategien anzuwenden, um das zukünftige Lernpensum zu bewältigen.
Diese Einführungswoche ist für alle eine bedeutende Hilfe für den Übergang in die gymnasiale Oberstufe und ermöglicht von Anfang an einen sicheren und vertrauensvollen Start in der neuen Schule.

 

 

 

Profilfach Wirtschaft

Wie der Name „Wirtschaftsgymnasium“ schon sagt, spielt das Profilfach Wirtschaft dort eine bedeutende Rolle:
Neben der für das Abitur notwendigen Allgemeinbildung sollen mit dem Fach Wirtschaft eine vertiefte wirtschaftliche Bildung und eine entsprechende berufliche Profilierung vermittelt werden. Natürlich stehen den Absolventen des Wirtschaftsgymnasiums trotz der wirtschaftswissenschaftlichen Ausrichtung mit dem Erwerb der allgemeinen Hochschulreife alle Wege offen.
Freude am WG werden Schülerinnen und Schüler haben, die ein gewisses Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen mitbringen.

Die Stundenzahl sowie die Gewichtung in der Abiturprüfung zeigen die hohe Bedeutung des Faches Wirtschaft. Es werden in der Eingangsklasse (Klasse 11) sowie in den Jahrgangsstufen 1 und 2 (Klassen 12 und 13) durchgängig sechs Wochenstunden unterrichtet.
Das Fach Wirtschaft wird zwingend als schriftliches Abiturfach geprüft.

 

Wesentliche Ziele des Faches:
• Erfassen des komplexen Systems der arbeitsteiligen Wirtschaft
Kenntnisse in wirtschaftlichen Grundfragen, die bei der Bewältigung privater und beruflicher Lebenssituationen helfen (z. B. Arbeitsvertrag, Verbraucherschutz, …)
• Wirtschaftliches Handeln rational, kritisch und unter ethischen Gesichtspunkten beurteilen

 

Inhaltliche Schwerpunkte:
Eingangsklasse:
• Grundlagen ökonomischen Denkens und Handelns (z. B. Güterknappheit, Funktionsweise von Märkten, Soziale Marktwirtschaft in der BRD, …)
• Rechtliche Grundlagen des Handelns privater Haushalte (z. B. Verträge abschließen)
• Betriebswirtschaftliche Grundlagen des Handelns privater Unternehmen (z. B. Existenzgründung)
• Externes Rechnungswesen (Buchführung)
• Unternehmensplanspiel

 

Jahrgangsstufen 1 und 2:

Bereich Betriebswirtschaftslehre

Bereich Volkswirtschaftslehre

• Internes Rechnungswesen
• Unternehmensformen (z. B. GmbH, AG)
• Finanzierung und Investition
• Jahresabschluss (z. B. Bilanzierung)
• Unternehmensführung und Controlling

• Marktformen (z. B. Monopol)
• Wirtschaftspolitik
• Geldpolitik
• Spannungsverhältnis Ökonomie – Ökologie
• Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik
• Globalisierung

 

 

 

 

Profilfach Internationales Management

 

An der Friedrich-List-Schule wird im Zuge der Weiterentwicklung des Wirtschaftsgymnasiums in Baden-Württemberg ab dem Schuljahr 2011/12 als eine von 4 Schulen im RP Karlsruhe - neben dem klassischen WG-Profil (Profilfach Wirtschaft 6- stündig) - das WG-Internationale Wirtschaft mit dem Profilfach Internationales Management (ebenfalls 6-stündig) eingeführt.

Eckpunkte dieses neuen Profils sind:

• 9 Wochenstunden in 3 Jahren bilingualer Unterricht im wirtschaftlichen Bereich, die folgendermaßen aufgeteilt
werden:


 

• Es besteht außerdem die Möglichkeit, das 2-stündige Wahlfach Business Communication ab der Eingangsklasse zu
belegen. Inhalte: Business Englisch, Intercultural Communication;
• Zurzeit wird an 15 allgemeinbildenden Gymnasien in Baden Württemberg mit bilingualen deutsch-englischen
Abteilungen das Internationale Abitur vergeben.
• Ziel des Profils am WG ist es, ein Europäisches Wirtschaftsabitur einzurichten.
• Der Besuch dieses Profils dient auch der Vorbereitung auf freiwillige außerschulische Sprachprüfungen
(z.B. Cambridge Zertifikat).

• Besondere Inhalte:

• Dienstleistungsmanagement
• Internationale externe Rechnungslegung (IAS/ IFRS)
• Betriebliches Rechnungswesen und Controlling
• Marketing
• Personal und Organisation
• Volkswirtschaftslehre
• Globalisierung

 

 

 

 

Finanzmanagement

 

Wie gehen wir vor?
Die Schülerinnen und Schüler erwerben grundlegende finanzwirtschaftliche Kenntnisse – auch durch Erkundungen der Praxis oder durch Projekte – unter Einsatz moderner Medien (Internet, Tabellenkalkulations- und Präsentationssoftware).

Was sollte man mitbringen?
Interesse an den aufgezeigten Fragestellungen
Kreativität und Bereitschaft zur Eigeninitiative

• Spaß an Teamarbeit

 

Was bringt mir das Fach persönlich?
• Man kann dadurch seine eigenen finanzwirtschaftlichen Entscheidungen heute und in Zukunft besser treffen.
• Es bietet Hilfe für die Berufsfindung (z.B. Bankkaufmann/-kauffrau) und/oder Studienwahl.
• Es erweitert und vertieft Inhalte des Profilfaches „Wirtschaft“.

 

Was wird im Fach Finanzmanagement unterrichtet?
Wir beschäftigen uns mit finanziellen Fragestellungen von allgemeinen Interesse, z.B.:
• Wie kann ich mein Geld anlegen?
• Was muss ich beachten, wenn ich einen Kredit aufnehme?
• Wie kann ich mich durch Versicherungen gegen Risiken absichern?
• Was muss ich bei der Altersvorsorge beachten?
• Wie sieht eine solide Baufinanzierung aus?
Darüber hinaus werden wir uns auch mit der Investitions- und Finanzplanung von Unternehmen auseinandersetzen und vertiefen dabei Fragestellungen aus dem Profilfach Wirtschaft.

 

 

 

Wirtschaftsinformatik

„Die Kombination Wirtschaft und Informatik ist ideal. Die Erfahrung auch in unserem Unternehmen zeigt, dass gerade diejenigen, welche über den Tellerrand einzelner Disziplinen blicken können, im Berufsleben die besseren Entwicklungschancen haben.“
(Walter Seemayer, National Technology Officer, Mic­rosoft)

 

Für Unternehmen ist die Informationstechnik und die Informationsverarbeitung zu einer wichtigen Ressource geworden. Viele betriebliche Abläufe sind heute ohne die Hilfe der Wirtschaftsinformatik nicht mehr denkbar, z. B. der Internetauftritt, der Umgang mit Kunden und Lieferanten, die Rechnungslegung und weitere Geschäftsprozesse.

 

Der Aufbau des Faches:
Das Fach Wirtschaftsinformatik mit seinen vier Wochenstunden deckt die Belegung des zweistündigen Pflichtfaches Informatik ab. Es ist möglich, das Fach als schriftliche oder als mündliche Prüfung im Abitur abzulegen.

Das sollte man mitbringen:
• Spaß am Umgang mit Computern
• Freude am Umgang mit Menschen
• Leistungsbereitschaft und Eigeninitiative
(Vorkenntnisse sind nicht erforderlich)

 

 

Warum lohnt es sich, Wirtschaftsinformatik schon in der Schule zu belegen?
Die Unterrichtsinhalte sind wirtschafts- und praxisnah ausgerichtet. Unsere Schule gehört zu den wenigen Schulen im Land, die sowohl die Unternehmenssoftware SAP ERP, als auch MS Navision im Unterricht einsetzen.

Spätere Berufsbilder sind z. B.:
• Unternehmensberater/-in
• Kaufmann/-frau
• Manager/-in
• Systemanalytiker/-in
• Projektleiter/-in
• IT-Systemkaufmann/-frau

Wirtschaftsinformatik ist wichtig:
Im Zeitalter der Globalisierung und des Internets sind Informationen für viele Unternehmen zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor geworden.

 

Wirtschaftsinformatiker/innen sind doppelt qualifiziert:
Sie haben vor allem die Aufgabe, Unternehmen mit geeigneten Technologien bei der Bewältigung der betriebswirtschaftlichen Aufgaben zu unterstützen.
Wir verfügen über 10 Unterrichtsräume mit modern ausgestatteten und vernetzten Computerarbeitsplätzen inklusive Internetzugang. Der Unterricht wird in kleinen Gruppen durchgeführt, so dass gewährleistet ist, dass jeder Schüler an einem PC alleine arbeiten kann.

 

 

 

Unterrichtsinhalte:
• Projektmanagement
• Aufbau und Funktion von Datenbanken (z.B. mit MySQL)
• Modellierung von Geschäftsprozessen
• Integrierte Unternehmenssoftware (SAP ERP oder MS Navision)
• Software Engineering (z.B. mit Java)
• E-Business-Anwendung
• IT-Sicherheit und Datenschutz
• Tabellenkalkulation

Wirtschaftsinformatik ist interessant.

Wirtschaftsinformatik ist eine der Schlüsselwissenschaften des 21. Jahrhunderts.

 

 

Global Studies

Textfeld: „Die Globalisierung ist für unsere Volkswirtschaften das, was für die Physik die Schwerkraft ist. Man kann nicht für oder gegen das Gesetz der Schwerkraft sein – man muss damit leben.“  (Alain Minc, franz. Ökonom)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Liberalisierung und Deregulierung internationaler Märkte war eine wichtige Voraussetzung für die Globalisierung; dies betrifft einerseits Güter und Dienstleistungen, aber auch das Kapital – die Finanzmärkte unterliegen heute nur noch wenigen Regulierungen.

 

Globale Kommunikation erfordert Sprach- und Computerkenntnisse.
Deshalb findet der Unterricht zu 50% in englischer Sprache statt; Datenverarbeitung ist integraler Bestandteil des Fachs (gängige Anwenderprogramme).

Hollywoodfilme laufen überall in den Kinos der Welt, in jeder Stadt gibt es eine Filiale von McDonalds, Döner ist ein beliebter Imbiss und in allen größeren Städten kann man das Essen vieler verschiedener Kulturen genießen.

Durch die Entwicklung von Kommunikation und Warentransport ist es heute überhaupt kein Problem mehr, Arbeitsprozesse zu teilen und auf verschiedenen Kontinenten zu koordinieren.

 

 

 

 

 

 

 

Die komplexe Thematik bedingt eine Vielzahl von Fragen, mit denen wir uns in GLOBAL STUDIES beschäftigen:

Was verstehen wir unter Globalisierung?

Ist Globalisierung gerecht?

Was sind die Folgen der Globalisierung für
• die Arbeits-, Güter- und Kapitalmärkte?
• die Unternehmen?
• die Umwelt?
• die Industriestaaten und die Entwicklungsländer?
• die internationale Kommunikation und Warentransporte?


Gleichzeitig zu der Entwicklung im Transport entwickelte sich die Kommunikation rasant weiter. Mittlerweile ist es eine Selbstverständlichkeit, mit dem Internet große Datenmengen zu senden und zu empfangen. Es stellt kein Problem dar, mit weit entfernten Menschen zu kommunizieren und es tritt kein Zeitverlust auf. Auch die Kosten der Kommunikation sind auf einen extrem niedrigen Wert gefallen.


 

 

Globalisierung schürt auch Ängste:
Wird eine einheitliche globale Kultur regionale oder nationale Identitäten verdrängen? Viele Länder haben Quotenregelungen eingeführt, um zu verhindern, dass die Medien komplett ausländische Programme verbreiten.

Globales Arbeiten erfordert das Miteinander – deshalb hat Teamarbeit einen großen Stellenwert im Unterricht.

Ein Praktikum in einem international tätigen Unternehmen in Jahrgangsstufe 1 verbindet die Unterrichtstheorie mit der unternehmerischen Praxis.

 

 

 

Info-Tag


Einmal im Jahr zeigt sich die FLS an einem Tag der interessierten Öffentlichkeit, um künftigen Schülern von WG und BFW einen Eindruck von der Schule zu vermitteln.
Früher kamen die Schülerinnen und Schüler einfach zu uns. Irgendwoher hatten sie erfahren, dass man mit dem Hauptschulabschluss bei uns die mittlere Reife und mit der mittleren Reife das Abitur erwerben kann, von den Lehrern der Haupt- oder Realschulen zum Beispiel, vielleicht auch von der Beratung im Arbeitsamt. Heute reicht diese Art der Informationsvermittlung nicht mehr aus.
Seit vier Jahren führen wir deshalb Ende Januar einen Info-Tag durch. Zusammen mit ihren Eltern können sich junge Menschen, die daran denken, ab dem nächsten Schuljahr unsere Schule zu besuchen, ein Bild davon machen, was sie erwartet und welche Möglichkeiten unsere Abschlüsse bieten.
Die einzelnen Fächer präsentieren ihre Arbeit, informieren über Projekte, führen ihre Fachräume vor und zeigen auch einmal Beispiele aus der Prüfung, die die Kandidaten am Ende ihrer Schullaufbahn erwartet. Ebenso wichtig ist uns aber die ganz individuelle Beratung: Welche Noten brauche ich, um an der Friedrich-List-Schule angenommen zu werden? Welche Fächer muss, welche kann ich belegen? Erhalte ich Hilfe, wenn ich in einem bestimmten Fach Schwierigkeiten habe?
Und natürlich: Obwohl wir eine kaufmännische Schule sind, beweisen unsere Schüler, dass sie auch kulinarisch was draufhaben und sorgen an diesem Tag für das leibliche Wohl der Besucher. – Ihren künftigen Mitschülern zeigen sie übrigens
auch gerne das Schulhaus – Schulführungen von Schülern für Schüler.

Der nächste Info-Abend findet am Freitag, den 27.01.2012
von 18.00 bis 21.00 Uhr statt.

 

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